Nominiert

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Kurz bevor die nächste Oscar-Verleihung ansteht, habe auch ich eine Nominierung erhalten. Natürlich war ich sogleich begeistert, als ich die Nachricht bekam. „Liebster Award“ nennt sich die Auszeichnung und nominiert hat mich Marlies Luer. Bei aller Freude darüber, war ich dann doch neugierig, was es mit diesem Award auf sich hat.

Also habe ich gegoggelt. Gibt es vielleicht eine offizielle Website zum „Liebster Award“? Womöglich gar eine illustre Jury mit honorigen Herrschaften, die über die Vergabe des Awards entscheiden? Nun, ich musste feststellen, dass dem nicht so ist. Nach allem, was ich herausfinden konnte, hat sich die Idee des „Liebster Award“ so um 2010 entwickelt. Sie soll nichts anderes bewirken, als noch nicht so bekannte Blogs bekannter zu machen. Die Regeln sind ganz einfach. Wer nominiert ist, beantwortet Fragen, die bei der Nominierung gestellt wurden. Der Nominierende verlinkt dann auf den Artikel mit den Antworten und natürlich verlinkt der Nominierte zurück.

Zuerst schien die Regel besagt zu haben, dass drei bis fünf Blogger zu nominieren seien, die weniger als 3000 Follower haben. Mich erreichte die Nominierung mit der Bitte, elf Blogger zu nominieren, die weniger als 200 Follower haben. Wie kriegt man überhaupt heraus, wie viele Follower ein Blog hat? Es wird aber wohl nicht so eng gesehen und letztlich dient es ja nur dazu, die verschiedenen Blogs bekannt zu machen. Wie ich haben auch andere Nominierte nach den Ursprüngen dieses Awards gesucht. Sopphey hat schon 2012 festgestellt, dass die Wurzeln kaum noch festzustellen sind.

Marlies hat ihre Fragen in Ihrem Artikel zur Nominierung genannt. Sind gar nicht so leicht zu beantworten. Ich stelle mich mal der Herausforderung:

Wenn man dir ein Jahr lang alle Kosten zahlen würde und du nichts anderes zu tun hättest, als ein Buch zu schreiben – welchen Titel und Inhalt hätte es?

Das Buch zu schreiben, das ich gerne schreiben möchte, ist nicht abhängig vom Geld. Ich würde dann sicher noch intensiver an meinem aktuellen Projekt „Killerin in Grefrath“ arbeiten. Es erzählt die Geschichte von Sabine „Biene“ Hagen aus Grefrath, die von einem geheimnisvollen Mann einen Umschlag erhält. Der Inhalt entpuppt sich als Mordauftrag. Biene macht sich auf den Weg, das potenzielle Opfer zu warnen. Dann gibt es den ersten Mord und Biene gerät immer tiefer in einen mysteriösen Kriminalfall.

Wie hast du als Kind deine Geburtstage gefeiert?

Oh, das ist schon so lange her, da kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Scheinen also keine rauschenden Feste gewesen zu sein.

Hast du ein Haustier? Wenn ja, welches und was ist seine hervorstechendste Eigenschaft?

Nein, ich habe kein Haustier.

Wenn du ein Haus bauen könntest, frei von jeglicher Einschränkung (also: es gibt keine Bauvorschriften, du hast massig Geld und die besten Handwerker usw.) – wie sähe dein Traumhaus aus?

Entscheidend wäre für mich nicht das Aussehen des Hauses, sondern der Ort, wo es stünde. Ich könnte mir ein Haus im Stil einer Villa in der Toscana vorstellen. Aber eigentlich würde mir eine schöne, ruhige Penthouse-Wohnung in Düsseldorf mit Blick auf den Rhein schon genügen.

Stell dir vor, du würdest die Welt regieren. Welches Gesetz würdest du zuerst erlassen?

Gleich die ganze Welt, das wäre aber eine mächtige Bürde. Natürlich würde ich versuchen, Kriege und jede Form von Gewalt zu verbieten. Aber ob es jemanden interessieren würde, ist fraglich.

Welches Buch verschenkst du am liebsten?

Natürlich mein eigenes.

Möchtest du gern eine Rolle in einem Kinofilm haben? Wenn ja, welcher wäre das?

Oh ja, ich wäre gerne eine mutige Klingonen-Kriegerin im nächsten Star Trek Film. Dann könnte ich Männer beißen.

Was machst du, wenn du so richtig schlecht gelaunt bist, damit es dir besser geht?

Dummerweise neige ich dazu, dann zu ungesundem Essen zu greifen. Das versuche ich, mir gerade abzugewöhnen.

Wer hat dir früher vorgelesen, als du klein warst?

Meine Mutter, denke ich.

Gab es einen Lehrer, der Einfluss hatte auf deine Leidenschaft für Bücher?

Meine Deutschlehrerin hat mir eine Fünf gegeben, weil ich angeblich zu viel Fantasie hatte. Nein, Lehrer haben bei mir da leider gar nichts geweckt.

Eine Fee kommt und du hast drei Wünsche frei – welche wären das?

Ich möchte, das mir und den Menschen, die mir nahestehen, Unfälle und Krankheiten erspart bleiben.
Ich wünsche mir, dass ich auch im Alter ein zufriedenstellendes Auskommen haben werde.
Ich wünsche mir, dass ich viele Menschen mit meinen Büchern erreichen und ihnen eine schöne Zeit bereiten kann.




Nun ist es meine Aufgabe, selbst Fragen zu stellen und andere Blogger zu nominieren.

Hier sind erstmal meine Fragen:

1. Was ist dein schönstes Erlebnis mit deinem Blog?
2. Was ist deine Motivation beim Bloggen? Verfolgst du ein besonderes Ziel?
3. Was sagen deine Freunde und deine Familie zu deinen Aktivitäten?
4. Wenn du nicht bloggst, was sind deine anderen Hobbys?
5. Wir haben gerade Februar. Das Jahr ist noch jung. Was muss für dich passieren, damit du am 31. Dezember sagst, dass 2014 ein tolles Jahr war?
6. Was verbindest du mit dem Begriff "Schicksal"?
7. Du bekommst VIP-Karten für einen Event von Dreien: "Bambi-Verleihung", "Wetten dass?" oder das Finale von "Germanys Next Topmodel". Was wählst du und warum?
8. Du kannst dir für ein Wochenende eine Stadt irgendwo in der Welt als Reiseziel aussuchen, welche wird das sein?
9. Der Spiegel möchte eine Titelstory über dich bringen. Welchen Titel sollte sie haben?
10. Wem würdest du gerne mal einen deutlichen Wink des Schicksals zukommen lassen?
11. Welche berühmte Persönlichkeit würdest du gerne einmal persönlich treffen?

Und nun meine Nominierten:

Bienenstube
Binchen's Bücherblog
Bücherparadies - Hier Simones Antworten.
Chias Bücherecke
Evelyn Barenbrügge
Letters from Juliet
Evys kleine Wunderkiste - Hier ihre Antworten.
R(h)eintopf


Weitere Nominierungen werde ich ggf. noch nachschieben.

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