Veras Welt

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Dezember 2013

Tschüss 2013

Tschüss 2013

Leben

Die Zeitungen sind voll mit Jahresrückblicken. Ich wollte keinen weiteren Rückblick hinzufügen, zumal ich sowieso die Highlights kontinuierlich in der Liste der schönen Momente sammele. Realisten mögen nun einwenden, dass es im auslaufenden Jahr sicher auch weniger schöne Momente gegeben haben muss. Denen entgegne ich, dass ich diese wohl vergessen habe. Beim näheren Überlegen stellt sich sogar heraus, dass es in meinem persönlichen 2013 keine richtig schlechten Momente gegeben hat. Es gab nur solche, die nicht so gut ausfielen, wie ich sie mir erhofft hatte.

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Leben

Die Weihnachtszeit ist immer auch die Zeit, in der man Danke sagt. Dem Müllmann, der auch an diesen Tagen seinen Dienst tut. Der Zeitungszustellerin, die bei Wind und Wetter dafür sorgt, dass ich beim Frühstück meine Zeitung lesen kann. Dem netten Nachbarn, der immer meine Pakete annimmt. Es gibt viele nette Menschen um mich herum, die einen Dank verdient haben. Aber auch in der Online-Welt habe ich viele Menschen getroffen, denen Dank gebührt.

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Alles Wiederholung

Alles Wiederholung

Leben Schreiben

Habe ich in der letzten Woche etwas von einem Durchbruch geschrieben? War wohl zu optimistisch. Anscheinend ist mein Grundvertrauen schwerer angeknackst, als ich es vermutet habe. Plötzlich habe ich bei jedem Textfragment, das ich schreiben möchte, das Gefühl, es schon einmal genauso geschrieben zu haben. Wenn ich darüber nachdenke, welches Thema für meinen Blog interessant sein könnte, erscheint es mir gerade so, mich ständig zu wiederholen. „Ich kann doch meine Leser nicht langweilen“, hämmert es in meinem Kopf. Alles dreht sich, wie Windmühlen in einer steifen Brise.

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Durchbruch?

Durchbruch?

Schreiben

Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, warum schreibt sie nichts mehr über ihr aktuelles Projekt? Der Grund ist, ich hing fest. Die ersten Kapitel lagen vor mir und plötzlich hatte mich das Gefühl überkommen, das etwas fehlte. Zu Beginn hatte ich doch noch so klare Vorstellungen, wie die Geschichte verlaufen sollte und nun blickte ich auf die Buchstaben vor mir und es machte alles keinen Sinn mehr. Ich kämpfte mit dem Gedanken, alles zu löschen. Und hätte ich nicht schon ausführlich über dieses Projekt berichtet, wäre es vielleicht sogar der Punkt gewesen, an dem ich es einfach begraben und mich anderen Ideen zugewendet hätte.

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Herbstdepression

Leben

Es mag an der Jahreszeit gelegen haben, an der frühen Dunkelheit oder vielleicht auch am erreichten Alter, dass ich in den letzten Tagen Anzeichen einer Herbstdepression bei mir verspürte. Gepaart mit den angsterfüllten Gedanken über die Zukunft. Schließlich wird die Zeit jenseits der Fünfzig knapp, dem Leben entscheidende Wendungen zu geben und die Zahl der verpassten Chancen hat sich auf ein erkleckliches Sümmchen angesammelt. Also musste bereits der erste Schokoladennikolaus sein Leben opfern und war die DVD-Box mit Staffel 4 von Star Trek: Enterprise der einzige Lichtblick in diesen trüben Tagen.

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