Bist du authentisch?

Um als Autor und Autorin seine Leserschaft zu erreichen, muss man sich heutzutage im Web und den sozialen Medien zeigen. Die Leser möchten den Menschen hinter den Büchern kennenlernen. Es soll aber nicht ein geschöntes Bild sein, dass man da abgibt. Es soll echt sein. Authentizität ist gewünscht. Doch ist dies eine realistische Erwartung?

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Du kannst mir nicht helfen

Es ist ein Morgen wie die vielen anderen zuvor. Ich sitze am Laptop, neben mir steht die Latte macchiato und ich starre auf die Worte, die ich gestern geschrieben habe. Nun muss ich diese Geschichte weitertreiben. Heute sehe ich die Szene vor mir und kann sogleich loslegen, aber dies ist nicht immer so. Manchmal weiß ich nicht, ob ich die Person nun dies oder das tun lassen sollte. Dann würde ich gerne jemanden fragen oder die Situation diskutieren. Doch das geht nicht.

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Buchstart - was zu tun ist

Zur Zeit arbeite ich mit Hochdruck daran, mein neues Buch fertigzustellen. Die Geschichte nähert sich dem Ende, aber für eine Selfpublisherin wie mich ist dies dann erst der Anfang. Denn es sind einige Dinge zu tun, damit aus diesem Text ein Buch wird und die hoffentlich vielen erwartungsfrohen Leser da draußen es erwerben können. Damit alles gut wird, bedarf es einiger Planung.

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Autorenlesung - Wen interessiert´s?

Gibt es Menschen, die zu einer Veranstaltung gehen, nur weil sie mit »Autorenlesung« überschrieben ist? Der Begriff »Autorenlesung« impliziert, dass dort der Autor oder die Autorin selbst aus ihrem Werk vorträgt. Es gehört aber nicht zu den Kernkompetenzen von Autoren, gut vorlesen und vor Publikum agieren zu können. Ann-Bettina Schmitz hat nun auf ihrem Blog die Frage gestellt, was die Besucher von Autorenlesungen so halten, und eine Blogparade ausgerufen, an der ich mich gerne beteilige.

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Schreiben ist eine Qual

Derzeit stecke ich mitten in meinem Schreibprojekt. Jeden Morgen sitze ich vor dem Rechner und versuche, die Geschichte voranzutreiben. Tagsüber nutze ich jede Gelegenheit, um mir Gedanken über die verschiedenen Details der Handlung zu machen. Man kann sagen, das aktuelle Projekt beherrscht derzeit meine Gedanken. Aber das Leben ist ja auch noch da. Ein stetiges Spannungsfeld und Auslöser für so manche Qual.

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WARNUNG: AutorIn sein hat Nebenwirkungen!

Ein Buch zu schreiben ist etwas Besonderes. Das steht außer Frage. Ein solches Ereignis verändert das Leben. Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass man einen Sohn gezeugt, einen Baum gepflanzt und ein Buch geschrieben haben soll, um etwas im Leben erreicht zu haben. In unserer schnelllebigen Zeit ist ein Buch vielleicht nicht mehr ganz so für die Ewigkeit, aber von dem Moment an, an dem man sich als Autor oder Autorin bezeichnet, ändert sich einiges. Ich möchte hier schonungslos über die Nebenwirkungen aufklären, damit alle wissen, worauf sie sich einlassen.

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Kunden und der Chef: Dürfen sie es wissen?

Es mag den einen oder anderen überraschen, aber ich habe tatsächlich ein Leben neben dem Autorinnendasein. Noch schlimmer, dieses Leben nimmt sogar den größeren Teil in Anspruch. Zudem ernährt es mich, denn mein Beruf gehört dazu. Dennoch kann ich nicht verhehlen, dass mich die Autorin schön auf Trab hält. Dadurch stellt sich für mich zunehmend die Frage, wann ich im beruflichen Umfeld und anderswo verlauten lasse, dass ich Autorin bin und von meinen Büchern berichte. Kann es mir schaden, dies zu tun?

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Bis es ans Schreiben geht

Von dem Moment, an dem einem eine Idee durch den Kopf schießt, bis zu dem, an dem man das erste Wort eines Romans schreibt, ist eine längere Strecke zu durchlaufen. Dabei spielt das Grundgerüst eine wesentliche Rolle. Ich habe schon diverse Male Projekte begonnen, die dann irgendwann stockten, weil eben diese Basis nicht stimmte. Mittlerweile kristallisieren sich Stufen heraus, die mir helfen, diese Basis zu schaffen. Ohne empirische Untersuchungen gemacht zu haben oder über ausreichend Erfahrungsschatz zu verfügen, kann ich mir dennoch gut vorstellen, dass diese Stufen bei jedem Autor und jeder Autorin in der ein oder anderen Form vorkommen. Ich schildere einmal, wie der Ablauf bei mir ist.

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Drei Jahre im Leben einer Autorin

Heute feiert Veras Welt seinen dritten Geburtstag. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor. Kann es sein, dass ein Autorinnen- und Bloggerinnenjahr mindestens sieben Lebensjahre zählt? Es fühlt sich so an. Was habe ich in diesen drei Jahren nicht alles gemacht. Worüber habe ich in diesen Jahren nicht alles geschrieben. Wenn es heißt, dass man von den Erfahrungen anderer lernen kann, dann müsste eine Zusammenfassung meiner drei Jahre sehr lehrreich sein. Ich lege mal los.

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Besenkammer im Angebot - Erfahrungsbericht einer Erstaustellerin

- Ein Erfahrungsbericht von Christin Burger -

Als ich im Sommer 2015 das Angebot der Leipziger Buchmesse erhielt, eine 1x2 Meter große Besenkammer zum Erstaussteller-Frühbucherrabatt von 450 Euro zu ergattern, sagte mein Bauchgefühl: Kaufen! Ich hatte noch nicht einmal meinen ersten Roman veröffentlicht, war aber zuversichtlich, bis März 2016 den zweiten Teil meiner Trilogie fertig zu haben. Da ich meinem Bauch immer folge – er weiß mehr als mein Kopf – buchte ich die Besenkammer. Mit Regal und grauem Teppich. Im Anschluss hielt der Kopf Monologe: So viel Geld! Rentiert sich das überhaupt? Da steh ich dann vier Tage rum und keiner kommt. Ich ließ meinen Kopf plappern, veröffentlichte Teil 1, überarbeitete Teil 2 und schon war es März.

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